Unsere Lehrer

Russisch

Nina_Nikolaevna
Braun Nina Nikolaevna – hat das Studium am Pädagogischen Institut in Tscherepowez im Fach „Grundschulbildung“ abgeschlossen. Nach der Ausbildung folgten 24 Jahre beruflicher Tätigkeit als Grundschullehrerin. Somit wird sie als erfahrenste Russisch-Lehrerin in Teremok.

 

 


Svinzizkaja
Swinzizki Tatjana Anatoljevna –  hat 2001 an der Universität in Petropawlowsk/Kasachstan ein Diplom als Grundschullehrerin erworben. Nach ihrem Studium unterrichtete sie die Kinder von der ersten bis zur vierten Klasse an verschiedenen Schulen innerhalb ihres Heimatortes Krasnoarmejsk/Kasachstan in Mathematik, Russisch und Sachunterricht.
In ihrem Beruf war sie fünf Jahre tätig. Als sie 2005 nach Deuschland umzog war es ihr Wunsch, in dieser beruflichen Ebene zu bleiben.
Nun hat sich ihr Wunsch erfüllt. Seit drei Jahren schon betätigt sie sich wieder als Russischlehrerin, und zwar in Teremok!
Tatjana Swinzizki wird in Teremok für ihr ausgesprochenes Engagement und ihre Zuverlässigkeit geschätzt.

 


Weber
Weber Elena Leonidovna – hat das Studium an der Staatlichen Pädagogischen Universität der Stadt Blagoweschtschensk als Grundschullehrerin abgeschlossen. Sie verfügt über reiche Erfahrungen aus 13 Berufsjahren als Lehrerin.
Mein pädagogisches Credo: die kreativen Fähigkeiten und die Neugier der Lernenden entwickeln. Eine stabile positive Dynamik im Unterricht wird erreicht, indem Situationen des Erfolgs für jedes Kind herbeigeführt werden. Dafür werden solche Aufgaben ausgewählt, mit denen jedes Kind fertig wird und Freude über die bewältigte Arbeit erhält. Auch die kleinsten Erfolge und Leistungen eines jeden Schülers / einer jeden Schülerin werden wahrgenommen und gewürdigt, wobei kluge Anforderungen mit der Anerkennung der Persönlichkeit des Schülers / der Schülerin in Einklang gebracht werden und ein emotional positiver Kommunikationsstil genutzt wird. Das erlaubt es, in der Klasse eine angenehme psychologische Atmosphäre zu schaffen.

 


OlgaKnjazev
Knjazev Olga Aleksandrowna – hat im Jahr 1992 das Studium an der Staatlichen Pädagogischen Hochschule (heute Universität) Nowosibirsk als Grundschullehrerin abgeschlossen. Anschließend arbeitete sie drei Jahre als Grundschullehrerin an ihrer Heimatschule. Im Jahr 1995 zog sie nach Deutschland um. Seit September 2012 arbeitet sie zu ihrer großen Freude im Teremok.

 


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Lilija Tichonovna Aiswirt – hat das Studium an der Philologischen Fakultät des Pädagogischen Institut in Bijsk abgeschlossen. Sie unterrichtete dann russische Sprache und Literatur in siebenten bis zehnten Klassen.
Mit dem Russischunterricht für Kinder im Grundschulalter begann sie erst hier, im Teremok.
„Für mich ist das sehr interessant. Ich komme sehr gern und mit großer Freude zum Unterricht. Für mich ist das wie Erholung. Ich möchte, dass die Kinder anständig, ehrlich und fleißig sind, dass sie gute Menschen sind und mit großer Freude in die Schule kommen. Und natürlich wünsche ich mir, und das ist das wichtigste, dass sie die russische Sprache lieben.“

 



Wegele Rosalina Grigorjewna
An der Kirgisischen Staatlichen Universität in Bischkek, Kirgistan, habe ich Biologie studiert.
Seit 1995 lebe ich in Deutschland.
In 2002 habe ich mein Studium der Biologie an der Universität Hannover abgeschlossen. Im Institut
der Technischen Universität Braunschweig habe ich meine Promotionsprüfung bestanden.
Seit 2016 arbeite ich im TEREMOK mit Schulkindern zusammen. In diesem Alter trägt jedes Kind
intuitives Wissen in sich, das im Laufe des Lernens den Kindern plötzlich bewusst wird. Die Kinder
dabei zu begleiten und zu unterstützen ist für mich eine große Freude. Darin finde ich Motivation
für meine Arbeit. Was ich an meinen Schülern schätze? Das sind Offenheit, Lernfreude, Neugierde
und Fleiß.

 


Karakulova Daria Arkadievna

 


 Förderung der Vorschulkinder (ab 2. Lebensjahr)

irina_werwein_klein
Werwein Irina Alexandrovna – schloss das pädagogische College der Stadt Moskau als Erzieherin und Englischlehrerin für Vorschulkinder ab und erwarb anschließend an der Staatlichen Pädagogischen Universität der Stadt Moskau den Abschluss als Pädagoge-Psychologe.
Das jüngere Vorschulalter ist die wichtigste Periode für die Entwicklung der Fähigkeiten eines Kindes. In dieser Zeit entwickelt sich der gesamte Organismus aktiv, die höhere Nerventätigkeit formiert sich, die Gehirnrinde arbeitet schöpferisch und der Intellekt wächst.
Wissenschaftler haben herausgefunden, dass zwischen den verschiedenen Altersbereichen keine harten Abgrenzungen bestehen, obwohl sich jede Periode durch spezifische Besonderheiten auszeichnet. In jeder Altersklasse verlangt das Kind nach einem passenden Zugang. Die individuellen und die altersgemäßen Besonderheiten eines Kindes im frühen Alter müssen gekannt und berücksichtigt werden, damit sich das Kind methodisch richtig entwickelt. Die Forschung und die Erfahrung heutiger Pädagogen und Psychologen zeigen: je früher mit einem adäquaten, fachmännischen Unterricht begonnen wird, desto besser wird die spätere intellektuelle Entwicklung sein. Ein konsequenter Unterricht kann in den Kindern das Interesse an der Erkundung der umgebenden Welt wecken.
Wenn man dem Kind nur ein wenig Aufmerksamkeit schenkt, mit ihm spielt, ihm etwas erzählt, Bilder zeigt oder Bücher vorliest, dann beginnt es sich zu entwickeln, klüger und erwachsener zu werden, reift förmlich unter unseren Augen. So einem Kind ist alles interessant, es bittet darum, sich noch mehr und noch mehr mit ihm zu beschäftigen. Ja, aber wenn man es nicht beim Spielen und Vorlesen belässt, sondern einige der bekannten Methoden der frühen Entwicklung anwendet, das Kind zielgerichtet unterrichtet, dann beginnt sich das Kind noch schneller und intensiver zu entwickeln. Seine Rede unterscheidet sich erstaunlich deutlich von der Rede seiner Altersgenossen (und von seiner eigenen ganz kurze Zeit vorher).
Unser entwicklungsfördernder „Unterricht“ ist in spielerischer Form aufgebaut, wobei das Kind seine Tätigkeit oft wechseln kann. Dabei gilt das Prinzip: „vom Einfachen zum Komplizierten“. Alle Spiele werden mit ausreichender Geschwindigkeit durchgeführt, dadurch können wir in einer Unterrichtsstunde praktisch alle Zonen des Gehirns aktivieren, im Moment seiner Reifung, und nicht nur lange eine oder zwei davon „quälen“, was auch dem jungen Schüler / der jungen Schülerin nicht interessant wäre. Für die Entwicklung des Kindes ist es sehr wichtig, dass die Unterrichtsstunden mit positiven Emotionen angefüllt und in ihrem Inhalt vielseitig sind. Innerhalb einer Stunde schafft das Kind so vieles: sich mit der Entwicklung der Rede, mit der Logik und mit der elementaren Mathematik zu beschäftigen, etwas Neues über die Umwelt zu erfahren, zu singen, zu tanzen, am Tisch zu sitzen und dabei zu malen oder zu basteln, zu turnen, Artikulationsgymnastik zu betreiben und Fingerspiele zu spielen. In die Unterrichtsstunden sind normalerweise Aufgaben eingebaut, die dem Kind die schrittweise immer bessere Beherrschung solcher Operationen wie Vergleich, Verallgemeinerung, Gegenüberstellung, Analyse, Synthese und anderer erlauben. Solch eine Vielfalt hilft dabei, den Früherziehungsunterricht so produktiv wie möglich zu machen.
Das Erziehungsgebot nach Schalwa Amonaschwili:
Erzieht ein Kind zu Liebe, Schönheit und Geduld.

  • Zu Liebe – aber nicht zu irgendeiner, sondern zu einer solchen, die geduldig ist, die gnädig ist, die uneigennützig ist, die nichts Böses denkt, die hofft, die alles überstrahlt, die an alles glaubt, die alles überdauert.
  • Zu Schönheit – aber nicht zu irgendeiner, sondern zu einer solchen, die nach Herzlichkeit, nach dem Höchsten, nach Spiritualität strebt, die das Leben im Kind und um es herum antreibt und bereichert.
  • Zu Geduld – aber nicht zu irgendeiner, sondern zu einer solchen, die erschafft, die wirkt, die sich mitfreut, die mitleidet, die zielgerichtet und zur Selbstaufopferung bereit ist.

Das sollen alle wissen, die dem Kind in seiner Erziehung helfen!



 Alexandra Anatolievna Khrabrova

 

 


Malunterricht

Lüdmila Babenko
Ljudmila Vasilievna Babenko hat zwei Hochschulabschlüsse. Sie studierte am Pädagogischen Institut in Charkiv bildende Kunst und russische Sprache und Literatur. Sie liebt und schätzt ihre Arbeit sehr und kann bei ihren Schülern die Liebe zur Kunst wecken. Wir laden Kinder im Schulalter, Jugendliche und Erwachsene zu den Unterrichtsstunden ein!

 


Musik

Madorski

Madorski Lev Romanovich – hat einen Abschluss der Gnesin-Fachhochschule für Musikerziehung im Fach Klavier und einen Abschluss der Moskauer Staatlichen Universität (Historische Fakultät, Bereich Kunstwissenschaft).
Lev Romanovich Madorski lehrte ab 1961 an verschiedenen Musikschulen Moskaus und ist seit 1972 auch als Journalist tätig. Er ist Autor von fünf Büchern und von vielen Artikeln und Radiounterhaltungen, in der Hauptsache zu pädagogischen Themen. 1992 übersiedelte er mit seiner Frau und seinem Sohn nach Deutschland. Bis 2005 arbeitete er dann als Musiker und Korrespondent verschiedener russischsprachiger Zeitungen und Zeitschriften. Seitdem ist er Rentner und unterrichtet Musik in Teremok.
Lev Romanovich wird in Teremok als sehr interessanter Gesprächspartner geschätzt. Er ist ein Mensch, der viel erlebt hat, der sich über alles in der Welt eigene Meinung bildet. Die Abende der (nicht nur) Gitarrenmusik, die alle drei Monate in Teremok stattfinden, sind seine Initiative und werden von ihm organisiert. Die von ihm geschriebenen Gedichte und Lieder, die er meisterhaft und genau auf den Moment abgestimmt vorführt, machen uns nachdenklich und bringen zum Lachen. Die Teremok-Hymne verdanken wir auch Lev Romanovich.
Der hervorragende Komponist und Pädagoge Dimitrij Kavalevskij schrieb: „Man muss alle Kinder Musik lehren… Wie man Physik und Mathematik lehrt.“ Ich stimme bei. Die Musik entwickelt emotionale Feinfühligkeit, die Fähigkeit des Mitgefühls zu fremdem Kummer und Not – Eigenschaften, die in unserer rationalen Zeit, in der die intellektuelle Erziehung die emotionale überwiegt, sehr wichtig sind.
Wichtig ist auch, dass man die Hauptbestandteile der musikalischen Fähigkeiten – Rhythmus, Gehör, Gedächtnis, emotionale Empfänglichkeit – entwickeln kann. Besonders im Kindesalter. Da es um den Unterricht mit vier- bis achtjährigen Kindern geht ist nicht verwunderlich, dass die musikalische Vervollkommnung des Kindes mit Hilfe verschiedener Spiele, die die erwähnten Fähigkiten fördern, erreicht wird. Einige dieser Spiele habe ich der Literatur entnommen, einige Spiele wurden von mir erfunden.


Julia_Aleksandrovna
Pfaffenroth Julia Alexandrovna – hat an der Staatlichen Universität Karaganda studiert und in den Kindergärten in Karaganda und Braunschweig gearbeitet.
Die Musik und die Frühförderung der Vorschulkinder sind die Unterrichtsfächer von Julia. In Teremok ist Julia außerdem als die Person bekannt, die ausnahmslos alle russischen Lieder kennt und sie bei jeder Gelegenheit gern singt. Wir verdanken ihr viele nette Abende bei unseren Freizeitaktivitäten.
Ich finde, es ist eine einmalige Chance, dass die Kinder aus russischsprachigen Familien zweisprachig aufwachsen können. Das beeinflusst nicht nur ihre kognitiven Fähigkeiten (Gedächtnis, logisches Denken usw.), sondern bereichert auch ihre innere Welt. Als russissprachige Mutter von zwei Kinder weiß ich ganz genau: je früher man anfängt, bei den Kindern Interesse für die russische Kultur zu wecken, desto vielseitiger gestaltet sich die Entwicklung eigener Interessen. Das Vertrautsein mit der russischen Sprache und Kultur beeinflusst auch das Verständnis zwischen den Generationen in der Familie positiv. Die Beziehungen zwischen Eltern und Kindern werden tiefer und voller.